Kafka über SAP Cloud Connector: Sicherer hybrider Zugriff ohne Kompromisse
Der KaTe Kafka Adapter verbindet private Kafka-Infrastruktur nun über SAP Cloud Connector – bei vollständig erhaltener TLS-, SNI- und Hostnamenprüfung.
KaTe GmbH hat den KaTe Kafka Adapter für die SAP Integration Suite um eine sichere Anbindung privater Netzwerke über den SAP Cloud Connector erweitert. Das Update ermöglicht SAP Cloud Integration und SAP Edge Integration Cell den Zugriff auf private Kafka-Umgebungen, ohne Broker Advertisements zu verändern oder die TLS-Sicherheit zu schwächen.
Sichere hybride Kafka-Anbindung für die SAP Integration Suite
Organisationen, die Apache Kafka in hybriden Umgebungen betreiben, können private Kafka-Broker, Schema-Registry-Dienste und OAuth-2.0-Identitätsanbieter jetzt bei Bedarf über den SAP Cloud Connector erreichen. Gleichzeitig kann jeder Endpunkt weiterhin unabhängig das öffentliche Netzwerk nutzen, wenn dies architektonisch sinnvoll ist.
Das ist relevant, weil Kafka-Landschaften selten einem einheitlichen Netzwerkmodell folgen. Eine Organisation kann private Kafka-Broker betreiben und gleichzeitig einen öffentlich erreichbaren Identitätsanbieter verwenden oder die Schema Registry in einer separaten Netzwerkzone bereitstellen. Der KaTe Kafka Adapter für SAP Integration Suite unterstützt diese Kombinationen, ohne alle Kafka-bezogenen Dienste auf denselben Verbindungspfad festzulegen.
Keine individuelle Broker-Advertisement-Umschreibung und keine TLS-Kompromisse
Eine häufige Herausforderung in hybriden Kafka-Deployments ist der Umgang mit Broker-Adressen, die Clients mitgeteilt werden. Der aktualisierte Adapter vermeidet für die Anbindung über SAP Cloud Connector eine individuelle Umschreibung der Broker Advertisements. Daher müssen Teams keine zusätzliche Ebene für die Adressübersetzung einführen, um von der SAP Integration Suite aus einen sicheren Zugriff auf private Kafka-Dienste herzustellen.
Ebenso wichtig: Die Verbindung bewahrt TLS, Server Name Indication (SNI) und die Hostnamenprüfung. Die etablierte Zertifikatsprüfung bleibt damit erhalten, statt für eine funktionierende hybride Verbindung umgangen zu werden.
Was dieses Update für SAP-Integrationsteams klarstellt
Die folgenden Punkte sind Teil dieser Produktmitteilung. Sie erläutern die praktische Wirkung des Updates, statt einen separaten FAQ-Bereich darzustellen.
Kann die SAP Integration Suite über SAP Cloud Connector einen privaten Kafka-Broker erreichen?
Ja. Der KaTe Kafka Adapter kann SAP Cloud Integration über den SAP Cloud Connector mit privaten Kafka-Brokern verbinden. Dieselbe Funktion steht auch für SAP Edge Integration Cell zur Verfügung und ermöglicht hybride Integrationsarchitekturen, die cloudbasierte Integration mit privaten Kafka-Diensten verbinden.
Müssen Kafka, Schema Registry und OAuth-2.0-Identitätsanbieter denselben Netzwerkpfad nutzen?
Nein. Jeder Endpunkt kann unabhängig konfiguriert werden. Kafka-Broker, Schema-Registry-Dienste und OAuth-2.0-Identitätsanbieter können entsprechend der jeweiligen Netzwerkarchitektur und Sicherheitsanforderungen über SAP Cloud Connector oder das öffentliche Netzwerk angebunden werden.
Erfordert die private Anbindung eine schwächere TLS-Prüfung oder eine individuelle Adressumschreibung?
Nein. Die Integration bewahrt die vollständige TLS-, SNI- und Hostnamenprüfung. Darüber hinaus ist für den Verbindungspfad über SAP Cloud Connector keine individuelle Umschreibung der Broker Advertisements erforderlich.
Eine praxisnahe Option für SAP Cloud Integration und Edge Integration Cell
Die Erweiterung richtet sich an SAP-Integrationsteams, die SAP-Systeme über Cloud- und private Netzwerkgrenzen hinweg mit ereignisgesteuerten Kafka-Plattformen verbinden müssen. Unabhängig davon, ob eine Architektur SAP Cloud Integration, SAP Edge Integration Cell oder eine Kombination aus beiden nutzt, trennt der Adapter die Integrationslogik klar von den Entscheidungen zur Netzwerkführung.
Das Ergebnis ist eine echte hybride Kafka-Anbindung: privat, wo erforderlich, öffentlich, wo sinnvoll, und durchgängig abgesichert.